Donnerstag, 19 September 2019
Notruf : 112

B4 – Brand Recyclingbetrieb

Datum: 3. Juni 2019 
Alarmzeit: 20:06 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger, Sirene 
Art: Brand 
Einsatzort: Siemensstraße, Wörth 
Fahrzeuge: 43/1 Löschgruppenfahrzeug LF 8/6, 53/1 Gerätewagen Strahlenschutz, 53/2 Sonderfahrzeug GW-A/S, 66/1 Sonderfahrzeug ABC-ErkKW 
Weitere Kräfte: BF München, FF Adlkofen, FF Altdorf, FF Dingolfing, FF Ergolding, FF Essenbach, FF Goldern, FF Grießenbach, FF Höfen, FF Kröning, FF Loiching, FF Mettenbach, FF Niederaichbach, FF Niederviehbach, FF Oberaichbach, FF Oberköllnbach, FF Ohu, FF Postau, FF Unholzing, FF Unterwattenbach, FF Veitsbuch, FF Weng, FF Wörth/Isar, Kreiseinsatzzentrale Landshut, ÖEL Landkreis Landshut, Polizei, Rettungsdienst, THW Ergolding, THW Landshut, WF Bayernoil, WF BMW Dingolfing, WF BMW Landshut, WF KKI 


Einsatzbericht:

Ein Großbrand auf dem Gelände eines Recyclingbetriebes in Wörth an der Isar hat vom Montagabend bis in den Dienstagmorgen hinein zahlreiche Feuerwehren aus Landkreis und Stadt Landshut, dem Landkreis Dingolfing-Landau sowie der Berufsfeuerwehr München, der Werksfeuerwehr Bayernoil, den BMW Werksfeuerwehren Dingolfing und Landshut sowie von der Werksfeuerwehr des Kernkraftwerkes Isar auf Trab gehalten.

Bereits bei der Ankunft der ersten Kräfte stand eine dichte schwarze Rauchwolke über dem Betriebsgelände an der Siemensstraße. Dort brannte ein riesiger knapp 10 Meter hoher Haufen mit Mischschrott. Unter anderem befanden sich darin auch mehrere PKW, die bereits im Vollbrand standen. Somit hatten die Einsatzkräfte große Schwierigkeiten, das Löschwasser und den Löschschaum direkt auf den Brandherd zu bekommen. Die parallel immer stärker werdende Rauchentwicklung sorgte vor allem im Bereich Wörth sowie auf der nahen BAB 92 für immense Sichtbehinderungen. Anwohner im gesamten Umkreis wurden deshalb aufgefordert, unbedingt Fenster und Türen geschlossen zu halten und sich im Haus aufzuhalten.
Zum Löschen des Brandes wurden neben B-Rohren auch Wasserwerfer und Drehleitermonitore eingesetzt. Zur Wasserzufuhr wurden mehrere Schlauchleitungen zu Hydranten und anderen Löschwasserreservoirs gelegt. Da im Laufe des Einsatzes ein immer größer werdender Bedarf an Schaummittel bestand, und die hiesigen Bestände weitestgehend aufgebraucht waren, erhielten die Feuerwehren weitere Unterstützung der Werksfeuerwehren Bayernoil, BMW und KKI sowie von der Berufsfeuerwehr München. 

Hier ein paar Zahlen zum Einsatz:
– ca. 2,9 Mio. Liter Wasser
– ca. 25000 Liter Schaummittel
– ca. 300 Feuerwehrkräfte, ca. 60 Rettungsdienstkräfte, ca. 15 Polizeikräfte, ca. 15 THW-Kräfte
– ca. 90 Einsatzfahrzeuge
– bis zu 6 Löschwasserentnahmestellen (Hydranten und Saugstellen)
– Feuer aus nach 10,5 Stunden. Einsatzende nach 16 Stunden

Unser Leitsatz

"Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr!"

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